Donnerstag, 2. November 2017

Assistenz, und kein Animateur - Assistance isn't an animator

Da Lychee ein Teil meines Lebens ist
ist sie auch auf jedem Bild ;)
Herzlich Willkommen!

Der Titel mag etwas verwirrend klingen, aber ich glaube, manche verstehen den Begriff Assistenz etwas falsch.
Eine persönliche Assistenz ersetzt unsere Arme und Beine, nicht aber unser Gehirn!
Persönliche Assistenz soll es ermöglichen, dass wir einen relativ normalen Alltag leben können.

Dinge, die wir aufgrund von unserem Handicap nicht alleine machen können, machen wir dann mit Hilfe von Assistenz.
Natürlich gibt es auch Menschen, die wollen, dass ihre AssistentInnen Ideen einbringen, was man denn so in der Freizeit machen könnte. Ist ja auch ganz nett und ich frage meine Assistentinnen auch oft "Was könnten wir bei diesem schönen Wetter machen?", aber das heißt nicht, dass die Assistentinnen darüber entscheiden können, was wir machen. Immerhin ist es mein Leben!

Manche verstehen den Job einfach falsch. Sie glauben, dass sie nur zu einem nach Hause kommen damit man nicht so alleine ist. Damit man jemanden zum reden hat.
Sorry, aber wir haben schon Freunde!

Nicht nur ich musste diese Erfahrung machen - sondern auch Freunde von mir die persönliche Assistenz haben.

Ich beziehe meine Assistentinnen in meinen Alltag mit ein. Treffe ich mich mit Freunden, nehm ich sie mit. Gehe ich zu einem Meeting, nehm ich sie mit. Gehe ich einkaufen, nehm ich sie mit - und sie dürfen dann auch gerne für sich shoppen! Ich finde man muss sich mit seinen Assistentinnen gut verstehen damit das harmoniert. Ich traue mich zu behaupten, dass alle meine Assistentinnen aktuell auch Freunde von mir sind! Viele haben überhaupt erst angefangen bei mir zu arbeiten als wir uns schon einige Zeit lang kannten.

Natürlich tauscht man sich aus, aber es geht einfach nicht, dass sie sich in Dinge einmischen, wo sich nicht einmal die allerbesten Freunde einmischen würden!
Und es passt auch nicht, wenn die Assistentinnen bestimmen, was man heute macht. Dann läuft nämlich irgendwas falsch!


I think I have been writing about this topic before, but not so clearly I guess!

What I would like to say with this blogpost is: I do think that it is really important that you and your personal assistance are kind of friends and that you have a good relationship.
Lychee is part of me, that is why she is on each picture
However, you are the boss. And your personal assistance should help you when you would like to do something, like meeting friends or anything else.
But it is not ok if your assistance is planning your day!

Of course I sometimes do ask my assistance what we could do today, that is no problem. But your personal assistance shouldn't be like: Ok, today I would like to play cards with you, then cook for you, afterwards we take a shower ..

That's not how personal assistance works because personal assistance isn't an animator!


-Laura

Freitag, 6. Oktober 2017

Es ist nicht gut - It isn‘t good

Hallo & Welcome back.

Ich berichte euch oft von den schönen Dingen im Leben! Von Reisen, Erlebnissen und vielem mehr.
Doch ganz ehrlich: auch bei mir ist nicht immer alles gut.

Hätte ich Lychee zur Zeit nicht, würde ich das Haus alleine wohl gar nicht mehr verlassen. Doch Lychee muss raus und sie ist eine ganz ganz große Stütze.

Wer mir auf Instagram folgt hat vielleicht gemerkt, dass in meiner Story schon lange nicht mehr das Wort „Work“ oder „Arbeit“ vorkam. Das hat auch einen Grund: ich habe gekündigt.
Dabei war das Thema und die Idee so toll, aber ich konnte einfach nicht mehr das geben, was ich gerne gegeben hätte.

Neben der Uni zu arbeiten, zu Therapien zu gehen und einen Hund auszubilden ist alles andere als einfach. Erst Recht dann, wenn manche Menschen denen man fast täglich begegnet versuchen, einem das Leben noch schwerer zu machen!
Ich bin müde. Sehr müde. Manchmal schlafe ich gut. Manchmal schlecht. Und trotzdem weiß ich: es wird besser!
Und was ich auch weiß: Uni und Arbeiten wenn man ein Handicap hat ist kaum möglich! Man braucht nunmal mehr Pausen. Ich konzentriere mich jetzt auf eines der beiden Dinge; und dann werde ich sehen, wohin mich die Zukunft bringt :)

Etwas möchte ich aber noch loswerden: nur weil euer Leben grad nicht nach Plan läift müsst ihr das nicht an anderen auslassen ;)
Darüber zu reden ist wichtig! Aber andere dann zu mobben ist nicht ok..


I love to write about the great things in life. Trips I make, Events I visit and all those beautiful things! However, not everything is great. Neither in my life.

If I wouldn‘t have Lychee right now I wouldn‘t go out anymore I guess. But she has to go potty and she gives me a lot of strength.

Whoever follows me on Instagram may have recognised that the word „Work“ is missing in my Story  since a few weeks. That is because I quit my job.
I really liked the idea of the Start-Up I was working for, but I couldn‘t give what i wanted to give anymore.

Working next to University, going to Therapy amd teaching a dog to become an Assistancedog is a lot. It is not easy. Especially not when People whom you see almost every day try to make your life even harder!
I am really tired. Sometimes I sleep well, sometimes I don‘t. However I do know: it will be better soon!
And what I also know is: Going to University and Working is probably too hard for a lot of people with a disability! Usually those people do need more breaks. I concentrate on one of those things now and will see where the future will take me :)

I still want to add something: just because your life isn‘t going as it has been planned you don‘t need to ruin the life of others ;)
It is important to talk about it! But don‘t bully others..


- Laura

Sonntag, 1. Oktober 2017

Barcelona

Hallo & Welcome back.

Ich war in Barcelona!
Vor einigen Jahren war ich in Mallorca, und damals mussten wir in Barcelona umsteigen. Ich fand ja den Flughafen damals schon so toll und wollte unbedingt die Stadt selbst auch mal sehen.

Heuer war es dann endlich so weit!
Aber warum genau heuer?
Ja, ich möchte euch das jetzt einfach kurz erzählen da die ganzen Geschehnisse auch nicht an mir vorbeigehen. Eigentlich möchte ich wieder einmal nach London. Aber als wir heuer überlegt hatten, wo wir hinfahren könnten, war uns London einfach ein Dorn im Auge. Zu gefährlich. Zu viele grausame Geschehnisse. Wir können die Stadt ja auch nächstes Jahr wieder besuchen.
Dann haben wir uns für den Süden beziehungsweise Barcelona entschieden, weil uns das sicher vorkam - zumindest mir.
Nun, als ich dann wenige Wochen vorm Urlaub von dem Terroranschlag in Barcelona erfuhr, war ich erstmal geschockt. Irgendwie war ich sauer, traurig, einfach alles zur selben Zeit.
Ich wollte trotzdem nach Barcelona! Aber ich dachte auch: warum jetzt auch noch dort? Wo sind wir überhaupt noch sicher?

Ich bin jetzt aber überglücklich, Barcelona besucht zu haben. Es ist eine wunderschöne Stadt wo man auch mit dem Rollstuhl gut klar kommt.
Es gibt online einen U-Bahnplan der anzeigt, welche Stationen NICHT barrierefrei sind. Und auch beim Strand gibt es einen barrierefreien Zugang, sowie Strandrollstühle.
Bei den einzelnen Geschäften gibt es sehr oft Rampen - viele wurden im Nachhinein angebracht.

Trotz allem - und obwohl ich viele E-Rollifahrer gesehen habe - würde ich die Stadt eher mit dem Aktivrollstuhl besuchen. Viele Geschäfte und auch Lifte sowie U-Bahnzugänge sind einfach zu schmal für einen E-Rollstuhl. Wobei es natürlich Möglichkeiten gibt das alles zu umgehen!

Der Urlaub war sehr schön und auch das Wetter ganz OK.
Die Stadt Barcelona ist einfach schön. Egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Mir hat es gut gefallen und ich würde dort gerne mal einen Sommerurlaub verbringen - denn der Strand war auch barrierefrei.
Außerdem sind in Barcelona so viele Hunde! Vielleicht kann ich ja einmal mit Lychee hin :)







I visited Barcelona!
I have been to Mallorca already some years ago. When we went there we had to wait some hours on the airport of Barcelona. Already back then I said "I really want to visit this city".

This year my dream came true.
But why this year? Well, I would like to tell you a story. I really would like to go to London again. However, this year I was too scared to go there. So I decided to visit another place. Going to Barcelona felt great until everything happened a few weeks ago .. When I saw the sad News I was not feeling good.
However I still wanted to visit this city! But I still asked myself: Why now? Why Barcelona? Why are they doing this and where are we still safe?

Now I am truly happy that I went to Barcelona! The city and its Beach is so beautifull.
Online you can find a metro-plan which is showing you which Stations are NOT ACCESSIBLE.
And even the beach is accessible. They have special water-wheelchairs and all that stuff.

However - and even though I have seen a lot of electronical wheelchair drivers in the city - I would visit this city again with my wheelchair in which I have to be pushed. A lot of areas are just too small for a big wheelchair. 

The vacation has been great and the weather was OK.
The city is beautiful. Doesn't matter if it is raining or not. I really enjoyed being there and would like to go there again for a summerholiday because even the beach is accessible.
And you can find a lot of dogs in Barcelona! Maybe I can take Lychee there too :)

-Laura

Donnerstag, 14. September 2017

The Heavy Entertainment Show

Hallo & Welcome back!


Einige Wochen ist es jetzt schon her, dass ich Robbie Williams live gesehen habe.
Als ich letztes Jahr gehört habe, dass er nach Klagenfurt kommt wollte ich natürlich unbedingt hin. Immerhin musste ich dafür auch nicht extra irgendwo hin fahren.
Ich habe dann beschlossen meinen Papa einzuladen, mit mir mitzukommen!

Ich habe Robbie Williams zum ersten Mal live gesehen. Ich war nie ein riesengroßer Fan von ihm, finde seine Musik aber gut. Klar, über Robbie Williams selbst lässt es sich streiten. Aber er ist echt ein guter Entertainer und man weiß nie, wen man während der Show so auf der Bühne sehen wird.

Für mich war es nicht nur das erste Robbie Williams Konzert, sondern auch mein erster Besuch im Wörthersee Stadion.
Ich war zwar schon im Ernst-Happel-Stadion und in anderen Konzerthallen und wusste ungefähr, was mich auf der Rollstuhlrampe erwarten würde. Irgendwie hatte ich aber gehofft, dass es für die Begleitperson auch einen Sitzplatz geben würde, so wie damals beim Eurovision Songcontest in Wien. Und JA es gab Sitzplätze für die Begleitpersonen!
Generell fand ich die Rollstuhlrampe im Wörthersee Stadion echt sehr gut; eine der besten die ich bisher gesehen hatte.




It has been a few weeks since I went to the Robbie Williams Concert in Klagenfurt.
When I've heart that he is coming to my city it was clear for me that I wanna go to his concert. Especially because I didn't have to drive to another city just for a concert.
I decided to invite my father so that he could come with me!

I've seen Robbie Williams live for the first time. I have never been a huge fan, however I do like his music. Of course not everybody likes Robbie Williams. Well, I do think that he is a great Entertainer and you never know who's going to be on Stage with him.

For me it wasn't only the first Robbie Williams concert, but I have also been in the Wörthersee Stadium for the first time.
I have been to the Ernst-Happel-Stadium and other concerthalls and knew, what I can except from the Wheelchair-ramp. But I still have been hoping that there would be a seat for the person who accompanies the wheelchair-driver - just as it has been at the Eurovision Songcontest in Vienna. And YES there have been seats!
I really think that the Ramp in the Wörthersee-Stadium is one of the best I have seen and been to.


-Laura

Sonntag, 27. August 2017

Auszeit am Land - Timeout

Hallo & Welcome back.

Ich war auf Urlaub!
Normalerweise bin ich ja total der Städtetrip-Typ. Doch ich habe gemerkt, dass auch mal abschalten muss und habe dann beschlossen, dass ich mit Lychee auf Urlaub fahren möchte.

Ich wollte in die Natur. Lange Spaziergänge machen und einfach die Ruhe genießen.
Das habe ich gemacht.

Wir waren mittem am Land. Sind täglich spazieren gewesen und gut Essen gegangen.
Und was hat es geholfen?
Ich war tiefenenstpannt. Habe gemacht was ich wollte. Und meine Haut ist auch besser geworden wie ich finde :)

Trotzdem freue ich mich auf den diesjährigen Städtetrip! Auch darüber werde ich einen Blogpost schreiben.
Aber ich werde Lychee jedenfalls vermissen. Der Urlaub mit ihr war toll. Liegt vielleicht auch daran, dass sie sich sehr gut angepasst hat. Und sie bringt mich immer auf neue Wege - wir entdecken echt viel gemeinsam :D



I went away for another vacation!
Usually I love Trips to cities. But I knew that going somewhere else - somewhere where it is more silent - would be very nice. And I really wanted to make holidays with Lychee.

I just wanted to be in the nature. Do long walks and enjoy the silence.
And that is what I did.


We have been in the middle of nowhere. Went on long walks every day and went out for lunch and dinner each day.
Did it help?

Yes. I have been so relaxed. Did what I wanted to do. And even my skin is now looking better :)

However I am excited for my trip to another city this year! And I am going to write a blogpost about.
Still I am going to miss Lychee. Being on holidays with her has been great. One reason may be that she has been so great. And she takes me to new places.


-Laura

Sonntag, 6. August 2017

Pyramidenkogel - Trip with a view

Hallo & Welcome back.

Vor einigen Tagen ging es für mich spontan auf den Pyramidenkogel.
Lange schon wollte ich da hin, und endlich war der Tag gekommen. Und das beste: Auch Lychee durfte mitkommen!
Am Pyramidenkogel sind Hunde nämlich herzlich willkommen und man zahlt nicht extra Eintritt.
Als Mensch mit Handicap bekommt man eine Ermäßigung; für die Begleitperson zahlt man den normalen Eintrittspreis außer sie ist z.B. Studentin (so wie es meine Begleitung war).

Bis zum 10. Stock kommt jeder ohne Probleme mit dem Lift. Die Aussicht von dort ist super! Doch es geht ja noch weiter rauf. Zumindest wenn man weiß wie.
Ich wusste - aufgrund von meiner Arbeit - dass man hierfür den Eurokey benötigt. Gesagt hat mir das beim Eingang aber niemand. Und im Lift wussten wir dann zuerst auch nicht wo wir den Eurokey reintun müssen; es war nicht gleich ersichtlich. Irgendwann waren wir dann aber doch im 11. Stock angekommen - den 12. wollte ich ehrlich gesagt nicht erkunden.

Doch das hinunter vom 11. Stock war wieder etwas schwieriger. Auch das klappt nur mit Eurokey. Wobei es hier dann gleich ersichtlich ist wie. Nur kam der Lift einfach nicht.
Meine Assistentin ist dann in den 10. Stock gegangen (über die Treppe) um von dort mit dem Lift zu mir rauf zu fahren. Das hat dann geklappt.

Leider kommt man eben nur mit dem Eurokey dann weiter rauf. Finde ich vor allem für Familien mit Kinderwägen nicht so toll.

Die Aussicht war übrigens sehr schön. Wir haben den Blick auf den Wörthersee sowie auf den Hafnersee sehr genossen. Und auch Lychee hat den Ausflug sichtlich genossen.
An dem Tag hatte es um die 35 Grad; aber auf dem Aussichtsturm war es angenehm windig. Perfekt um der Hitze gemeinsam mit Hund zu entfliehen.
Und ich fand auch, dass nicht zu viele Leute dort waren :)



Some days ago I decided to go to the "Pyramidenkogel".
I already wanted to go there for a very long time and now I finally did. And the best thing was: I could take Lychee with me!
You can bring every dog up there and don't have to pay for it.

As a person with a disability you get a discoun; for your assistant you have to pay the normal price accept if she or her is a for example a student (as my assistant is).

To the tenth floor you can get with the elevator anyways. The view from up there is great! But you can get up two more floors - at least when you know how.
I knew - because of my work - that you need the Eurokey for that. But nobody said that to me when I bought my ticket. And when we went into the elevator we had to look for the Eurokey-place; we didn't see it very easily. However we then got to the 11th floor; I didn't want to check out the 12th floor anyways.

But getting down from the 11th floor wasn't easy. You do need the Eurokey also for getting down. However you see this quite fast. But the elevator didn't come.
So my assistance went down to the tenth floor (she of course had to take the stairs) and then went up with the elevator to bring me down. That worked. 


Unfortunately you can only get up on the 11th and 12th floor with the elevator when you have a Eurokey. This is - at least I think so - very bad for families with baby buggies.

The view has been great. We enjoyed the view on the Wörthersee and on the Hafnersee (two different lakes). And also Lychee had a wonderfull time.
We had about 35 degrees that day; but on the "Pyramidenkogel" it was a little windy and that has been great. That was perfect to get away from the heat even with a dog.
And I also thought there would be more people; but it was okey :)


-Laura

Montag, 17. Juli 2017

Frühaufsteherin - Wake up early

Hallo & Welcome back.

Seit ich in Klagenfurt wohne - und somit allein wohne - hat sich vieles verändert.
Was mir aber erst auffällt, seit ich in der Wohnung bin ist, dass ich eigentlich von alleine sehr früh aufwache!

Ich glaube, dass liegt am älter werden.
Wenn ich mit meinen Freunden darüber spreche geht es uns eigentlich allen gleich. Das liegt - finden wir - vor allem daran, dass man mit der Zeit draufkommt dass man viel mehr vom Tag hat wenn man früh aufsteht!

Früher, als ich noch zu Hause gewohnt habe, musste ich nicht meinen Haushalt schmeißen und auch nicht selbst kochen oder sonstiges. Vieles - vor allem kochen - macht zwar auch jetzt meine Assistenz, aber ich gebe ihr Anweisungen.
Zu Hause läuft das anders: Mama macht einfach.

Ich muss zugeben: Länger als bis 9 Uhr kann ich eigentlich gar nicht mehr schlafen. Früher hab ich oft bis 11:30 geschlafen!
Gerade jetzt an diesem Wochenende bin ich Samstag und Sonntag um 8 Uhr aufgewacht - ganz ohne Wecker!
Das ist natürlich für einen Tag wo ich arbeite zu spät. An Tagen wo ich arbeite stehe ich um 6 Uhr auf. Ich brauche zwar nicht so lange im Bad, aber ich genieße gerne noch eine längere Morgenrunde mit Lychee.

Und das schönste ist: man hat wirklich viel mehr vom Tag und kann am Abend auch noch in Ruhe relaxen weil man nicht alles erst am Abend erledigen muss.


I just wanted to write about waking up early. Why? Because I am doing that since I am living in Klagenfurt.
And when I talk about friends about this we all think that this has something to do with growing up.

When I still have been living at home I didn't have to cook or buy things to have something to eat. Well, my personal assistance is still doing a lot of those things, especially cooking, but I have to tell her what to cook and how to cook it.
At home my mum does all these things.


I have to admit that I am not sleeping longer than until 9 o'clock since I am living in my apartement. When I still lived at home I sometimes slept until lunchtime!
I just have to tell you from this weekend: I just slept until 8 o'clock on Saturday and Sunday without any alarm!
Well, for a working-day this is definetly too late - I usually get up at 6 o'clock on those days because I like to make a walk with Lychee on those days.

And the most beautifull thing is: I really can do a lot more things when I get up early and I can still relax in the evening because I don't have to do anything then.


-Laura

Mittwoch, 5. Juli 2017

Nicht hineinversetzen - Putting in someone's position

Hallo & Welcome back.

Wie oft hab ich schon gesagt: "Dann sollen die sich doch mal in einen Rollstuhl setzen um zu fühlen wie das ist!" Aber... geht das überhaupt?

Nein - das geht nicht!
Das ist mir gerade vor ein paar Wochen wieder aufgefallen, als ich bei einer Party teilnehmen wollte, die an einem nicht barrierefreien Ort stattfand (das wusste ich vorher nicht).
Beim reintragen bin ich leider etwas gekippt und habe mich erschrocken und deshalb aufgeschrien - mir ist aber nichts passiert und mir wäre auch nichts passiert. Aber ein Schock gehört ja dazu..
Endlich drin bei der Party fanden das aber alle - die nicht beim reintragen geholfen hatten - sehr lustig. Und ich fand das gar nicht nett; es fühlte sich an, als würden sie über mich lachen!

Also fuhr ich erstmal nach Hause!
Aber was ich sagen möchte: JEDER Rollstuhlfahrer ist individuell. Der eine hat sehr viel Kraft im Oberkörper, der andere mittelmäßig viel und der nächste wiederrum fast gar keine. Ich würde mich zu denjenigen zählen, die mittelmäßig viel Kraft haben. Denn immerhin kann ich ein paar Dinge mit meinen Armen selbst machen und auch meinen Hund auf meinen Schoß heben.

Trotzdem fehlt mir die Kraft irgendwo. Speziell im Nacken. Wenn ich nach hinten gekippt werde und dies etwas zu viel ist, kippt mein Kopf nach hinten. Und das geht natürlich auch in den Rücken und tut weh. Und man hat dann das Gefühl, als könnte man sich nicht mehr halten und hat Angst, aus dem Rollstuhl zu fallen.

Und genau deshalb können sich andere Leute nicht einfach in den Rollstuhl setzen und mal selbst fühlen wie das ist!


How often did I already say "They should sit in the Wheelchair and feel how it is!" But that is impossible, right?

Yeah it is impossible!
A few weeks ago I have seen that again because I wanted to take part of a little party which took place in a non-accessible area (I didn't know that before).
When they lifted me inside I was tipping a big back and got scared and screamed a little because of that - but nothing happened and nothing could have even happened. However, to get scared in such situation is normal..
As soon as I have been inside everybody start to laugh - at least those who did not help lifting me inside - not funny at all. It felt like they are laughing at me!

So I went back home!
But what I wanna say is: EVER Wheelchair-user is different. One can have a lot of strength, one can have some strength, and the next one can have almost no strength. I would count myself to those who have some strength. Because I can do some things with my arms and also lift my dog up on my lap.

However of course I am missing the strength in some parts of my body. One of these parts is my neck. When I tip back sometimes my head is falling back. And this - of course - hurts in my spine. And then I get the feeling that I can not hold myself anymore and I get scared to fall out of my Wheelchair.

And that is also why others (non Wheelchair-users) can not imagine how it is!

-Laura

Sonntag, 18. Juni 2017

Mehr gehen - Walk more

Hallo & Welcome back.

Wenn mein Arzt zu mir sagen würde "geh mehr" würd ich das wahrscheinlich tun wenn es mein Körperzustand zulässt. Genau so, wenn es meine Physiotherapeutin sagen würde.
Das Problem was es aber immer gebeb wird: ich habe Angst! Angst vorm fallen. Und wenn ich dann allein bin und mir etwas passiert?! Nein, das möcht ich mir nicht ausmalen..
Außerdem ist mir aufgefallen, dass sich mein Rücken nicht mehr unbedingt verschlechtert seit ich mehr sitze!

Aber warum schreib ich das eigentlich? Weil Menschen, die weder Ärzte noch sonst was sind meinen zu wissen, wie viel ich gehen kann. Nein, dass wisst ihr nicht!
Gehen raubt mir auch wertvolle Kraft die ich brauche, um einen relativ normalen Alltag zu führen. Um nicht andauernd im Bett liegen zu müssen weil ich wieder müde bin.
Mein Rollstuhl gibt mir die Möglichkeit, einen relativ normalen Alltag zu führen.

Und es gibt noch andere (für euch) alltägliche Dinge, die mir Kraft rauben. Dazu in einem anderen Blogpost mehr.


If my doctor would tell me "you should walk more" then I would probably do so if I have enought strength. I would also do so if my phystiotherapist would say that.
But there is one problem: I am scared! I am scared of falling. And if I fall when I am alone?! I don't want to think of a situation like this one.
And I also have recognised, that my back is not getting worse anymore since I walk less!

But why am I writing this? Because people, who are neither a doctor nor anything else, think to know how much I can walk. No, you don't!
Walking takes me a lot of strength; and I need this strength to have kind of a normal daily life. To now always lay in my bed because I am tired.
My wheelchair gives me the possibility to have kind of a normal daily life.

And there are some more (for you) daily things, which take a lot of strength for me. But I will write about that in another blogpost.

-Laura

Sonntag, 28. Mai 2017

Balkon - Balcony

Hallo & Welcome back.

Ja, ein Jahr musste vergehen bis ich verstanden habe, wie ich meinen Balkon doch sinnvoll nutzen kann.

Mein Balkon - müsst ihr wissen bevor ich euch das jetzt erzähle - ist mit dem Rollstuhl nicht zugänglich. Da ich aber sowieso nicht unbedingt einen Balkon wollte, war und ist mir das egal. Aber trotzdem wollte ich immer mal auf meinen Balkon denn meine Freunde die Rauchen, waren immer wieder mal draußen (hab extra einen Aschenbecher hingestellt).

Nun hab ich mich heuer im Frühling endlich getraut, es auszuprobieren. Und wann immer ich nun kann, genieße ich die Zeit am Balkon.

Ich esse draußen, ich arbeite teilweise draußen, ich spiele draußen mit meinen Hund.
Das alles geht aber nur, wenn meine Assistenz da ist, da ich eben eine Stufe überwinden muss.

Klar, ich habe einen ganzen Sommer versäumt wo ich schon draußen sitzen hätte können, aber ich habe jetzt eine Lösung gefunden.
Und besser jetzt, als NIE!




Yeah, it took one year until I found a solution how I could get on my balcony.

My balcony - you have to know this before I tell you more - is not accessible with a wheelchair. But as I never really wanted a balcony, I did not care about it. However I always wanted to go on my balcony at least once because all my friends who smoke do stay out there sometimes (I have put an ashtray outside for them).

Well, this year during springtime I finally decided to try something to get out there. And whenever I can, I now sit on my balcony and enjoy the time.

I eat outside, I sometimes work from outside, I play with my dog on my balcony.
But I only can do this when my personal assistance is here because I have to overcome one step.

Of course I have missed one summer where I could have been relaxing on my balcony already, but I have found a solution now.
Better late than never!


-Laura

Dienstag, 16. Mai 2017

Zug fahren ist (nicht immer) barrierefrei - The train isn't always barrier-free

Hallo & Welcome back.

Ich fahre mehrmals pro Jahr mit dem Zug. Meist geht es dabei nach Wien - ja Wien ist eigentlich ganz schön :)
Bis heuer gab es beim Zug fahren nie gröbere Probleme. Außer, dass mich diese Ein- und Ausstiegsassistenz in Wien öfter stehen gelassen hat. Das passierte auch heuer wieder. Einfach weil ihnen nicht weitergeleitet wurde, dass ich abgeholt werden muss.

Aber gut, heute geht es um etwas anderes!
Im Jänner war ich auf meinem ersten Bloggerevent. Und bei der Rückfahrt erwarteten wir alle - auch die Einstiegshilfe - einen Railjet. Es kam aber ein alter Ersatzzug. Okey, am Bahnsteig steht ja ein Lifter - das war also kein Problem. Aber der alte Wagoon ist einfach viel enger - das einparken war echt schwierig!
Hätten mich meine Assistentin und die Einstiegshilfe nicht eingewiesen, hätte das nicht geklappt.
Auch die Einstiegshilfe war etwas genervt - denn wenigstens er hätte Bescheid wissen sollen um mir noch besser helfen zu können. Er hat sich auch einige Male entschuldigt; ich möchte also gar nicht ihm die Schuld geben!

Und bei der letzten Tagesreise ist etwas passiert, womit ich nie gerechnet hatte.
An diesem Tag war ich nur mit dem Aktivrollstuhl unterwegs. Im Nachhinein bin ich sehr froh darüber!!!
Denn bei der Rückfahrt gab es Probleme. Und wir mussten auf einen Schienenersatzverkehr umsteigen.
Problem Nummer 1: Eine Lifttür ging nicht richtig auf. Wir hatten selbst mit dem Aktivrollstuhl Probleme, reinzukommen. Aber gut - ich hatte ja Glück, dass dieser Bahnhof überhaupt einen Lift hat (meinte der Schaffner)!
Problem Nummer 2: Beim Schienenersatzverkehr war zwar ein Rollstuhlplatz vorgesehen, aber da fand ich nichts zum anschnallen. Und: erreichbar war der Platz nur über ein paar Stufen..

Wenn ich hier mit dem E-Rollstuhl unterwegs gewesen wäre - so wie ich es sonst immer bin - hätt ich wohl am Bahnsteig bleiben müssen!


I go by train sometimes; about 3 times per year. Sometimes even more often. Mostly I go to Vienna - yes I do like Vienna :)
Until this year I rarely had problems with going by train. Except that the train-assistance has forgotten me a view times; it also happened this year. 

But this year it was something different!

In January I have been at my first Bloggerevent. And when driving back home we have been expecting a Railjet in Vienna; also the Train-assistance did so. But an old spare train came. Ok, I was lucky enough that they had a lifter close to the train so that I could get inside. But the old Wagoon is simply narrower - it was hard for me to get inside to my place!
If my personal assistance and the Train-assistance wouldn't have helped me I would have had real problems!
Even the Train-Assistance was a little irritated. At least he should have know that an old train is coming; so he would have been prepared. He was really nice though! It wasn't his fault at all.


And when I lately made a day-trip to Vienna something happened I never thought it would happen. That day I have been in Vienna only with my active-wheelchair with which I have to be pushed. Afterwards I am very happy that I did so!
When we have been on our way back home the Train had some problems and we had to change into a rail replacement bus service!
Problem Number 1: The door from the first elevator did not open properly. I even had problems getting in there with my active-wheelchair which is really little. However I was lucky that this train-station even had an elevator (that's what the train conductor said).
Problem Number 2: The rail replacement bus service had a place for wheelchairs. But I couldn't find a belt. AND: To reach this place we had to overcome some stairs..

If I would have been around with my electronical wheelchair - as I usually do - I would have had to stay on the platform I guess.

-Laura

Dienstag, 9. Mai 2017

Nicht so belastbar - Not so resilient

Hallo & Welcome back.

Ich möchte diesen Blogpost jetzt schreiben - auch wenn ich immer dachte, es wäre anders.
Seit einigen Wochen habe ich mich hier nicht gemeldet - und das hat auch seinen Grund.

Dieser Blog bedeutet mir viel; und er bedeutet auch viel Arbeit! Diese Zeit hatte ich in letzter Zeit nicht; und vielleicht hatte ich auch einfach keine Kraft mehr, mich nach Uni & Arbeit noch zum PC zu setzen, um einen Blogpost auf Deutsch + Englisch zu schreiben.

Auf Lychee's Blog sind nämlich weiterhin Blogposts erschienen; ganz einfach aus dem Grund, weil ich diese Blogposts NICHT übersetze. Aber entweder ich mache diesen Blog auf Deutsch & Englisch, oder gar nicht!

Nun, in letzter Zeit habe ich wieder ganz deutlich zu spüren bekommen (oder bekomme es auch immer noch zu spüren), dass ein Mensch mit einem Handicap einfach nicht (unbedingt) so belastbar ist, wie ein Fußgänger. Man braucht einfach auch für die alltäglichen Dinge länger, als ein Fußgänger es tut. Ist so.
Und wenn Fußgänger sich manchmal schon beschweren, dass der Tag doch nur 24h hat, wie soll es dann uns gehen?

Ich wollte mich kurz melden. Euch sagen, dass ich weiterhin bloggen werde. Ich werde mir die Zeit nehmen - denn DAS ist mein Herzensprojekt!
Bis Bald :)


I just want to write this Blogpost now - even though I always thought, that it would be different.
I have not uploaded a new Blogpost for some weeks - and there is a reason behind it.


I love blogging; especially on this Blog. But it is also a lot of work! I did not have time for this lately; and maybe I also did not have the strength to sit down after University & Work to write a new Blogpost in German + English.

On Lychee's Blog I still have been blogging; but only because I do not translate these Blogposts. However, I either blog on here in German & English or I won't blog anymore (at least not here)!

Well, lately I really felt that people with a disability are not so resilient as "Walkers" are. We even need more time for daily things. That is just the truth.
And if already "Walkers" often say, that the day has too little hours, what should we say?

I just wanted to upload something and tell you, that I will keep this blog alive ;). I will have more time for this Blog - because it is my personal project!
You will read from me soon again :)

-Laura

Freitag, 14. April 2017

Kostet nicht (immer) viel - It isn't (always) expensive

Hallo & Welcome back.

Ich war einkaufen - in einem Möbelgeschäft. Und danach wollte ich etwas trinken. Da das Wetter schön war, wollten wir auf der Terasse sitzen. Doch wir kamen da nicht hin - denn überall war eine Stufe. Und der Gehsteig war zwar zugänglich, aber leider zu eng um hier auf die Terasse zu gelangen.

Na gut, Frühstücken und etwas trinken wollte ich trotzdem. Dann habe ich mich eben rein gesetzt. Und die Kellnerin gefragt, ob sie denn eine Rampe haben. Sie hat gleich Nein gesagt und gemeint, sie müsste das dem Chef weiterleiten (fand ich super!). Ich hab dann gefragt, ob er denn nicht da sein. Sie sagte "Doch" und hat ihn geholt.
Der Herr war super nett. Ich habe ihm erklärt, dass man leider nicht auf die Terrasse kommt wenn man einen Rollstuhl nutzt und dass ich auch einen Lösungsvorschlag habe: nämlich eine mobile Rampe - die kann ja auch aus Holz sein.
Die Geschäftsleitung war sehr dankbar über den Hinweis, da er auch fand, dass die Terasse doch für alle zugänglich sein sollte. Und er hat gesagt, dass er gleich den Tischler anrufen würde der ja sowieso im Betrieb arbeitet.

Und der Tischler war noch während wir gefrühstückt haben da und hat mal alles abgemessen.
Dieser Betrieb ist wirklich vorbildlich!

Und ich denke ja, dass es auch immer darauf ankommt wie man als Mensch mit Behinderung den Betrieb darauf aufmerksam macht. Ob höflich oder gleich mit Drohungen ..
Wenn ich wieder mal vor Ort bin (in nächster Zeit sicher nicht) werde ich schauen, ob die Rampe dann schon fertig ist.

Außerdem muss Barrierefreiheit nicht immer viel kosten! Viele Dinge können mit einer mobilen Rampe super schnell gelöst werden.
Es muss nicht immer gleich ein Umbau stattfinden (darauf bestehen ja einige Menschen im Rollstuhl wenn sie auf nicht vorhandene Barrierefreiheit treffen); ich kann das nicht verstehen!

Übrigens wurden wir auf das leckere Frühstück auch noch eingeladen - damit hatte ich nicht gerechnet!
Ich finde es gut, wenn die Vorgesetzten von Geschäften so ein offenes Ohr für die Anliegen ihrer Kunden haben und auch gleich darauf reagieren.


I went shopping to a Furniture shop. And afterwards I wanted to drink something. Because the weather has been beautfiful I wanted to sit on the Terrace. But I could not get up there - there have been steps on each side. And the sidewalk has been accessible but too small for my Wheelchair (even though my Wheelchair is small compared to others).

I still wanted to have Breakfast and drink something so I sat down inside. And then I asked the Waitress if they have a ramp. She said No but she would pass this to her boss. Then I have asked her if he is her and she said Yes and asked him to come to me.
He was really nice and interested! I explained him that I could not get on the Terrace with my Wheelchair. And that I do have a solution: A mobile ramp which can also be made out of wood.
The boss was very grateful because he also wants his Furniture shop to be fully accessible. And he also said that he would call the Joiner immediatly - he is working for his Shop anyways.


The Joiner already came during I had my breakfast.
This Shop is a great Example!

And I also think that it depends on the people with a disability how the Shops handle Accessibility. If you are nice they will probably be nice to you; if you threaten them with all the Rules we have they won't be so nice.

As soon as I will be there again (this won't be soon) I will tell check if the Ramp is there already.

Moreover Accessibility isn't always expensive! A lot of things can be solved with mobile ramps.
Not everything has to be rebuild (even though some people with a Disability like to say so!).

By the way, the Shop payed our breakfast - I did not expect that!
I do think that it is great if Owners of a shop listen to the requests of their clients and try to react as soon as possible.

-Laura

Samstag, 8. April 2017

That's my Story. & my 21st Birthday

Hallo & Welcome back.

Natürlich erzähl ich euch auch heuer wieder von meinem Geburtstag!
Die ganze Party begann ja schon am 23. März - und ging dann weiter bis zum 26. März. Aber nein, ich hab nicht immer gefeiert - sondern mich einfach mit verschiedenen Leuten getroffen!




Wie alles angefangen hat:
Ich habe schon sehr früh ein Geburtstagsgeschenk bekommen - schon einige Monate vor meinem Geburtstag - und zwar Karten für die Chippendales!
Denn die waren genau am 23. März in Klagenfurt - also perfekt zum reinfeiern.

Ca. 2 Wochen bevor die Show war, gab es Meet & Greet Karten zu gewinnen. Bei soetwas haben meine Beste Freundin & ich schon öfter mitgemacht, meist aber nichts gewonnen..
Diesmal hab es nur ich versucht und ich dachte aber, dass es eh nichts wird & deshalb hab ich auch nicht mehr an das Gewinnspiel gedacht.
Ja, einige Tage vor meinem Geburtstag bekam ich dann einen Anruf, dass ich die Tickets gewonnen hätte!!!

Es war also klar, dass die Geburtstagsparty echt einzigartig starten wird - zumal ich mir Meet & Greet Tickets nie kaufen könnte (#nomoney).

Nun ja, wir waren dort.
Die Show war wieder mal toll - da ich nicht oft ausgehe genieße ich solche Abende!
Und danach ging es noch zur Aftershowparty wo es dann auch ein Happy-Birthday-Ständchen für mich gab :)

Es war ein toller Abend.
Und ich hab mich an meinem Geburtstag dann umso mehr gefreut, meine Lychee wieder zu sehen. Denn die war für diese Nacht bei meiner Mama. Und an meinem Geburtstag gab es endlich wieder einen Ausflug ins griechische Restaurant!

Und die kommenden zwei Tage hab ich meine Großeltern getroffen :) So war das spannende Geburtstagswochenende auch schon um :)


I just would like to tell you about my 21st Birthday!
It all already started on the 23rd of March - even though my Birthday is on the 24th of March. And we had Parties until the 26th of March. Well, not really Parties, I just met with all my friends & family.

I've already got one Birthday present some months before my Birthday. Tickets for the Chippendales Show in Klagenfurt because they were here one day before my actual Birthday. 
Since I have won a Meet & Greet with the Chippendales I could still bring two more friends to the show because then we had four tickets.

It was a great beginning of my Birthdayparty because I could never buy a Meet & Greet (#nomoney).

We have been there again.
The show has been great - I like such evenings because I rarely go out partying!
And afterwards we also went to the After-Show-Party where they sang "Happy Birthday" for me :)

It has been great.
And on my actually Birthday I was happy to see Lychee again since she has spend the night with my Mum. And then we went out for Greek Dinner.
The next days I have met with all my grandparents & friends.

- Laura

Montag, 27. März 2017

Jetzt barrierefrei (nicht) - Finally Acessible (not)

Hallo & Welcome back.

Ich möchte euch heute eine kurze Geschichte aus meinem Unileben erzählen. Passiert ist das ganze erst vor ungefähr 2 Wochen.

Ich hatte mal wieder einen langen Unitag und es war kalt draußen. So beschloss ich, den Weg durch die Uni zu nehmen weil der endlich wieder "offen" ist - es wurde nämlich umgebaut.
So machten wir uns auf den Weg und der uralte Lift wurde noch immer nicht ausgetauscht aber egal - das Ding fährt. Oben angelangt staunte ich erstmal nicht schlecht, neue Türen zu den "Klassenzimmern" und diese waren mit Glas umrahmt.
Doch Moment mal: Die Türen sind doch aufeinmal viel enger als sie es zuvor waren! Und wieso macht man Glasfronten wenn diese dann zugekleistert oder zugestellt werden - das hätte man sich sparen können und in breitere Türen investieren können. Nun, die Türen sind mir relativ egal. Klingt egoistisch, ist aber so. Ich habe in dem Gebäude fast nie Uni und wenn doch mal werd ich einfach eine Lösung finden müssen - aber Hey, es wurde im Jahr 2016 / 2017 umgestaltet und entspricht NICHT der Norm.

So gingen wir weiter - meine Assistentin und ich - und irgendwie musste sie mir mindestens 3 Glastüren öffnen. STOP: die waren vorher nicht da. Gibt es einen automatischen Türöffner? NEIN! Was soll der Blödsinn?
Das "i-Tüpfelchen" an dem Tag war dann, dass die neue und hochmoderne Brandschutztür unabsichtlich geschlossen war. Durchkommen? Geht wenn man eine sehr hohe Schwelle überwinden kann.
In den Tagen darauf war diese Tür noch öfter geschlossen - wie es mir Studienkollegen erzählt haben. Und die automatischen Türöffner an den (unnötigen) Glastüren gibt es immer noch nicht. 


Die Uni schlägt mit diesem Umbau die zuvor vorhandene Barrierefreiheit in die Flucht. Traurig, aber wahr.


I would like to tell you a story out of my Universitylife today. This happened to me about 2 Weeks ago.

I had another long Uniday and it was quite cold outside. So I decided to walk inside of the University - instead of outside & around the University.
Well, they just have rebuild most of it but they did not replace the old elevator. However, it is still working so I don't care. As soon as I have reached the first floor I saw the new "Classrooms".

Wait: the Doors seem to be quite small now! They have not been that small before all of this. Well, I can be quite happy because I  rarely have to use this classrooms - but if I have to I need to find a solution. But what I don't get: they started to rebuild in 2016 so why are the doors smaller than they have been before? This is NOT how it should be.
So we kept going - me and my personal assistance - and she had to open me a lot of (Glas)doors - at least 3 of them. STOP: There have not been any Doors before they started to rebuild everything. Is there an automatical door-opener for People with a Handicap? NO! Why are you doing that?

University was quite accessible before this process. But now it isn't so accessible anymore.

-Laura

Montag, 20. März 2017

Genießen lernen - Enjoy

Hallo & Welcome back.

Kaum zu glauben, aber in wenigen Tagen werde ich 21. In wenigen Tagen ist mein 21. Geburtstag und ich muss euch jetzt einfach kurz auf meine derzeitige Reise mitnehmen.

Im Moment lerne ich so einiges - und zwar einiges fürs Leben.
Ich habe im Moment sehr viel zu tun - frei nur dann, wenn mein Körper mir das vorgibt. Ja, ich war krank und für mich war das ein Zeichen dafür, dass ich mir mehr Zeit für mich nehmen sollte.

Gerade vor ein paar Tagen hab ich aus dem Fenster geschaut und ein sehr schönes Naturbild vor mir gesehen. Und wisst ihr was? Genau das hat mich glücklich gemacht.
Eigentlich verbringe ich zur Zeit jede freie Minute entweder in meinem Bett um zu relaxen oder irgendwo in der Natur um zu relaxen.

Wenn Lychee mal nicht da ist und ich nicht 4x am Tag raus muss, ist das für mich ganz ungewohnt und ich habe dann nur halb so viel Energie wie sonst.

Ja, ich wohne in einer kleinen Stadt. Das tut ihr vielleicht auch. Aber selbst da gibt es Orte in der Natur, an denen ihr entspannen könnt. Hört auf euren Körper!

Seit einigen Monaten lebe ich mehr oder weniger von einen Tag in den anderen. Auch das habe ich erst lernen müssen - ansonsten habe ich so viel als möglich im Vorraus geplant. Ja Leute, man lernt nie aus!

Hätte mir jemand vor einigen Wochen gesagt WIE ich in meinen Geburtstag reinfeiern werde, hätte ich das sofort verneint! Jetzt weiß ich es besser - denn das Leben macht eben nicht immer das, was man erwartet ;)


Well, there are only a few days left until I will be 21. It will be my 21st Birthday and I just want to take you with me on my actual journey. 

I am learning a lot right now - a lot I will probably need for my future.
I have a lot to do right now - I only have a free day when my body tells me to have one. Yes, I have been sick and this was a sign for me that I need time for myself.

A few days ago I've been watching out of my window and just saw a beautiful picture of the countryside.
Usually I spend every free minute either in my bed or somewhere in the countryside.

When Lychee isn't here and I do not have to go out four times a day I feel less motivated and I do not have as much energy as I usually have.

I do live in a little city. And you maybe do so too. But even there you can find beautifull places in the nature to relax. Just listen to your body!

Since a few months I am living from one day into the other one. I had to learn this - because in the past I did plan everything I could plan!

If anybody would have told me a few weeks ago how my birthday-celebration would start I would have said NO immediatly! Now I do know better - life is not always acting like we expect it ;)

-Laura

Montag, 6. März 2017

Ziesel-Race

Hallo & Welcome back.
Picture by Agnes Fojan from Holidays on Wheels

Vor gut einer Woche war ich unterwegs. Wo? - Ja, in Heiligenblut.
Dort durfte ich am Ziesel-Race teilnehmen! Den Ziesel kennt ihr vielleicht aus "Schlag den Raab / Star".

Es war so lustig! Obwohl ich eher langsam gefahren bin weil ich ein kleiner Angsthase bin.
Und ich war die einzige aus dem "Holidays-on-Wheels-Team" die das fahren mit Joystick gewöhnt ist (wegen meinem Rollstuhl); trotzdem war ich die letzte aus unserem Team. Aber dabei sein ist alles :D

Übrigens, im Zuge des Wochenendes durfte ich Kira Grünberg treffen. Es war wirklich nett, mich mit ihr zu unterhalten!
Und ihren Assistenzhund in Ausbildung - Balu - durfte ich auch gleich kennenlernen :)

Falls ihr euch über die türkisen Haare wundert: Es war Faschingsamstag beim Ziesel-Race. Das muss natürlich gefeiert werden!

Picture by Agnes Fojan from Holidays on Wheels

Picture by Agnes Fojan from Holidays on Wheels



About one week ago I got the chance to be part of the Ziesel-Race in Heiligenblut! If you know "Schlag den Raab / Star" you may have already seen the Ziesel.

It has been fun! Even though I have been a little scared and drove super slow. And allthough I am the only one who is used driving with a Joystick - well I have been the only one on the "Holidays-on-Wheels-Team" - I have been the slowest. But I was there :D

And since Kira Grünberg has been there too I got to meet her. It was nice talking to her!
And so I also met her future assistancedog Balu :)


If you wonder about my hair: It was carneval when the Ziesel-Race took place.




 
Picture by Agnes Fojan from http://holidaysonwheels.at/de/


-Laura

Montag, 27. Februar 2017

Frühzeitig nach Hause - Going home early

Hallo & Welcome back.

Ich möchte heute über etwas schreiben, was vor allem die letzten Tage eine große Rolle gespielt hat. Das WC. Und zwar nicht nur barrierefreie WCs, sondern auch nicht-barrierefreie WCs.

Ich war die letzten Tage unterwegs. In zwei verschiedenen Unterkünften und in verschiedenen Restaurants & Cafés. Die barrierefreien WCs in den beiden Unterkünften hätten unterschiedlicher nicht sein können.
Beide waren barrierefreie WCs in barrierefreien Zimmern. Nun ja, das eine war trotzdem sehr eng und ich konnte es nur alleine nutzen, weil ich noch selbstständig aufstehen kann. Es wäre aber toll gewesen, wenn ein zweiter Haltegriff vorhanden gewesen wäre.
In der zweiten Unterkunft - ein Apartement - war das schon ganz anders. Das WC war im Bad integriert und einfach riesengroß. Es gab zwar scheinbar nur einen Haltegriff, aber einen zweiten mobilen Haltegriff konnte man in einem Kasten finden.

Nun ja, wir waren aber auch viel unterwegs. Und egal wo wir waren: die Räumlichkeiten waren alle mit Aktivrollstuhl erreichbar - man musste höchstens eine Stufe überwinden und das war mit Hilfe gut machbar. Aber leider waren die Toiletten keine richtigen barrierefreien WCs.
Man musste zwar nie eine Stufe überwinden - zum Glück - aber es war eng und ich war immer auf Hilfe angewiesen denn es gab auch keine Haltegriffe und ich konnte nicht direkt zum WC reinfahren denn dann hätte man die Türe nicht mehr schließen können.

Aber was ist, wenn das WC gar nicht erreichbar ist? Was bedeutet das dann für einen Menschen mit Behinderung, wenn er nicht aufs WC gehen kann?
Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, aber das ganze ist dann ziemlich doof. Eigentlich sollte man unter solchen Umständen nur Wasser trinken und keine alkoholischen Getränke oder sonstige Dinge die man nicht oft trinkt. Denn das führt meist dazu, dass man schneller auf die Toilette muss.
Wenn man dann die Toilette nicht erreicht heißt das, dass ich woanders hin muss oder am besten zurück nach Hause.
Und das würde dann bedeuten, dass mein Ausflug nur wegen einem nicht vorhandenen BehindertenWC frühzeitig beendet ist - und das ist richtig blöd!


Today I would like to write about something which has been part of the past few days. Toilets. Not only accessible and barrier-free toilets, but also non accessible toilets.

I was on the move the last few days. In two different sleeping-places and in different restaurants & cafés. The Toiletss without barriers in both sleeping-spaces could not have been more differently.
Both have been barrier-free Toilets rooms for people with a disability. Well, one was very narrow, nevertheless and I could use it alone because I can still get up independently. However, it would have been great if the second handhold had existed.
In the second sleeping space - an apartement - it was quite different. The Toilet was integrated in the bath and simply gigantic. Though there was apparently only one handhold, but one could find the second and mobile handhold in a cupboard.


However, well, we also were on the move a lot. And we had the same "problem" in every single place. The places have been accessible for the wheelchair which has to be pushed - and we only had to overcome a step once. Unfortunately the toilets were not really barrier-free.

Allthough we never had to overcome a step when we had to get to the toilets it has been really narrow every single time. I really did need help because there were no handholds and I could not get into the toilet with my wheelchair because then I could not close the door anymore.

But what is if the Toilet isn't accessible? What does that mean for a disabled person? 

I can only tell you from my experience - but if this happens to me it can be quite hard. I then usually only drink water and no things I usually do not drink at home - because if I do so I do need the toilet faster than normally.
And if I then really need a toilet I need to get to another place or back home.
And that would mean that my trip is over earlier than it should have been. And that only happened because of a non-accessible and barrier-free Toilet - that sounds quite stupid, right?



- Laura

Montag, 20. Februar 2017

Businessfrühstück / Businessbreakfast "bloggers views of life"

Hallo & Welcome back.

Picture by Holidays on Wheels
Am 27. Jänner 2017 war ich von Frau im Österreichischen Gewerbeverein (Frau im ÖGV) eingeladen, am Businessfrühstück "bloggers views of life" teilzunehmen.

Mit dabei waren Alexandra und Nicole von Alnis fescher Blog: Ein Blog von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Vorbeischauen lohnt sich :)

Außerdem war auch Elisabeth von Geschäftsmama mit dabei: Ein Blog für alle Mütter, die gerne beruflich erfolgreich wären. Übrigens finde ich, dass ihr Blog-Layout grandios ist :)


Das Businessfrühstück fand im Café Museum statt - ein Café, dass mit mobiler Rampe ausgestattet ist. Ich werde dort aufjedenfall wieder mal vorbei schauen wenn ich wieder in Wien bin. Denn das Croissant und der Kaffee waren echt gut :D

Es waren wirklich viele Leute vor Ort und ich habe mich gefreut, ein Teil dieser Veranstaltung zu sein. Als Bloggerexpertin eingeladen wurde ich übrigens von Barbara Huber - ich hab sie am Journalistinnenkongress 2016 kennengelernt :)
Die 1,5 Stunden beim Businessfrühstück vergingen aufgrund von dem großen Interesse wie im Flug und man konnte sich wirklich super austauschen!

Also wenn ihr mal an einer Veranstaltung von Frau im ÖGV teilnehmen wollt: der Veranstaltungsort ist barrierefrei!

Ich bedanke mich für das große Interesse, die Einladung und die Erfahrungen die ich bei der Veranstaltung sammeln durfte!



Picture by Michael Rausch
On the 27th of January I got invited to the Businessbreakfast "bloggers views of life" by Frau im Österreichischen Gewerbeverein (Frau im ÖGV).

Alexandra and Nicole from Alnis fescher Blog have been there too: They are so different but they still write one blog together. I like that idea so please check it out :) 

And also Elisabeth from Geschäftsmama took part in this Businessbreakfast: She is writing a Blog about how to be successful even if you are a full time mum.

The Businessbreakfast took part at Café Museum - a place which has a mobile ramp. I will get back to that place when I am in Vienna again. The coffee and the croissant has been great :D

A lot of people have been there and I was so happy that I have been part of this event. Barbara Huber invited me as an Bloggerexpert :) I met Barbara at the Journalistinnenkongress 2016 (#JoKo2016) :)
The 90 minutes at the Businessbreakfast have been over really fast because of all the questions we got!

If you ever want to take part at one of the events from Frau im ÖGV: the Café Musuem is accessible!

I am thankfull for the invitation!

-Laura

Montag, 13. Februar 2017

Top und Flop in Wien - Top and Flop in Vienna

Hallo & Welcome back.

Seit ich studiere bin ich eigentlich jedes Jahr in Wien. Und das nicht nur einmal, sondern auch mehrmals im Jahr.
Heuer war ich zwar erst einmal dort, aber nach so vielen Erfahrungen mit Wien möchte ich ein paar Tops und Flops auflisten damit ihr wisst, worauf ihr euch bei einem Ausflug nach Wien einstellen müsst (wenn ihr mit Rollstuhl oder Kinderwagen unterwegs seid).

Top Punkte in Wien:
  • Nicht alle aber SEHR VIELE Lokale sind barrierefrei zugänglich. Entweder ganz ohne Stufe, oder mit fixer Rampe, oder mit mobiler Rampe
  • Man bekommt selbst sehr zentral ein barrierefreies Doppelzimmer zu einem angemessen Preis
  • Museen & Co. haben immer eine Lösung parat
  • Die Straßen und Straßenübergänge sind eigentlich sehr barrierfrei - zumindest in den zentralen Gegenden
Flops in Wien:
  • Die U-Bahnen sind nicht sehr oft barrierefrei. Es gibt barrierefreie Wägen mit Rampe, leider fahren die aber nicht so oft.
  • Man muss des öfteren einen Umweg machen, weil ein Lift bei den U-Bahn-Stationen nicht funktioniert (am besten über die Quando-Wien-App unter Störungen vorher informieren)
  • Das Donau-Zentrum ist zwar groß und bietet einiges; leider sind die Aufzüge oft sehr weit weg von den Treppen und es ist nicht beschriftet, wie man mit dem Lift dahin kommt wo man hin möchte
Das ist zwar nicht so viel Information, aber ein paar Grundinfos auf die ihr euch einstellen könnt. Viel Spaß bei eurem nächsten Ausflug nach Wien!


Since I am studying I have been in Vienna a lot of times. Not only once a year, sometimes even three times a year. 
This year I have been in Vienna only once - until now - however I would like to share my top and flop things of Vienna so that you know what you can expect when you are there with a wheelchair or a baby-buggy.

Top things in Vienna:
  • Not all the restaurants but A LOT are accessible. Either without a step, or with a fixed ramp, or with a mobile ramp
  • You can get a not too pricy barrier-free double-bed-room even in the centre of Vienna
  • Museums & Co. do always have an accessible solution
  • The streets and sidewalks are almost everytime accessible - at least in the centre of Vienna
Flops in Vienna:
  • The Subway is not fully accessible. Unfortunately the new once do not drive as often as the old once and only the new once do have a ramp
  • You do have to make a detour sometimes because an elevator of the subway-station is not working
  • The Shoppingmall "Donau-Zentrum" is huge, but has a bad lettering. There are elevators - but far away from the stairs and so it can be hard to get where you want to get.
This is not a lot of information but I guess it will be at least helping you. Have fun when you visit Vienna!

-Laura

Montag, 6. Februar 2017

Mobile Rampe - Mobile equipment

Hallo & Welcome back.

Immer wieder höre ich, dass so viele Menschen gegen Mobile Rampen sind. Wenn ich dann frage warum, heißt es immer, dass dies nicht die optimale Lösung ist, weil man dann erst wieder auf Hilfe angewiesen ist. Man möchte einfach eine fixe Rampe, bei der niemand mehr um Hilfe bitten muss.

Nun ja, ich mag mobile Rampen.
Warum ist eigentlich leicht erklärt.

Also erstens ist es so, dass bei fixen Rampen zwar sehr oft an eine gut befahrbare Rampe gedacht wurde, aber dann gibt es meist Türen die schwergängig sind und so muss man sich erst wieder Hilfe holen.

Zweitens sind mobile Rampen sehr flexibel. In London gibt es die fast überall - und niemand muss große Umbauten leisten. Das einzige was die meisten Shops & Co. machen müssen, ist eine Klingel am Eingang - auf dieser ist meist ein Rollstuhlzeichen und wenn man klingelt, kommt ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin mit einer mobilen Rampe.
Wenn ein Shop eine mobile Rampe hat, kann er diese auch für den Innenbereich nutzen - sofern es dort noch eine Stufe gibt.
Weiters sind in diesem Fall auch schwergängige Türen relativ egal, da der Mitarbeiter oder die Mitarbeiterin eh schon da ist und die einem sowieso helfen.

In Wien gibt es auch schon sehr viele mobile Rampen. Das habe ich gerade bei meinem letzten Wien-Ausflug gemerkt und ich war begeistert!

Ich weiß, ich rede immer davon, dass ich so selbstständig als möglich sein möchte.
ABER wenn es solche mobilen Rampen und funktionierende Klingeln / Glocken am Eingang gibt, kann man auch mal ohne Assistenz wohin.
Das kann man nämlich nicht tun, wenn es irgendwo eine fixe Rampe gibt aber dafür eine schwergängige Tür! Denn an diesen Orten gibt es meist keine Glocke oder sonstiges.

Also ich sag es ganz ehrlich: lieber eine mobile Rampe als gar keine Art von barrierefreiem Zugang.


I often hear, that people are talking really bad about mobile equipment - in this case mobile ramps. If I then ask why they do not like mobile ramps, they answer that this is not the ideal solution because when there is a mobile ramp you still need help. They just want a fixed ramp where you do not need help.

Well, I do like mobile ramps.
It is easy to explain why. 

First of all it is a sad reality that a lot of shops and places do build the perfect ramp, but they do not think about rough-running doors which can not be opened by wheelchair-users. And then you again do need help.

Secondly mobile ramps are very flexible. In London I've seen those ramps nearly everywhere. And no shop has to rebuild a lot of things - the only thing they need is a bell at the entrance with a wheelchair on it. And if you use this bell someone of the staff is coming with the mobile ramp to help you.
In addition to that mobile ramps can be used not only for one part of the shop. It can be used also in the inner area if there is a step to overcome. 
Furthermore, rough-running doors are no problem if there is a mobile ramp. Because someone from the staff will be helping you anyways. 

When I have been in Vienna about one week ago I have seen a lot of mobile ramps and I did use some of them. I really liked it!

I know, I am always talking about independence. 
BUT if there are such mobile ramps with a bell to ring at the entrance, you can sometimes go somewhere without any assistance. 
You can not do that if there is a fixed ramp and a rough-running door! Because in this places you won't find a bell at the entrance.

To be honest: I think mobile ramps are way better than non-accessible-places.

-Laura

Montag, 30. Januar 2017

Beruf barrierefrei - Accessible Job

Hallo & Welcome back.

Beispielbild für einen barrierefreien Zugang
Nachdem ich letzte Woche über meinen (nicht immer) barrierefreien Alltag geschrieben habe, würde ich heute gerne über meinen barrierefreien Berufsalltag schreiben.

Wie ihr vielleicht wisst, arbeite ich eigentlich schon die ganze Zeit seit ich studiere. Und natürlich habe ich auch Praktika im Zuge des Studiums absolviert.
Wenn mich Anfangs jemand wohin geschickt hat hab ich immer gleich gefragt, ob ich da wohl reinkomme. Die Antwort war oft: "Das siehst du dann, wenn du dort bist. Falls nicht, kannst du ja nichts dafür, dass der Termin nicht eingehalten werden konnte." - Gesagt, getan. Nur bei ganz wichtigen Terminen die man einfach unbedingt einhalten muss weil die Personen nicht so oft Zeit haben, hab ich vorher nachgefragt, ob ich da auch wirklich mit dem E-Rolli hinkomme.

Einmal wurde ich nach einem Termin noch auf einen Kaffee eingeladen. Ziel war das Lieblingslokal von dem Herren, mit dem ich damals den Termin hatte. Wir waren dort und standen schon vor dem ersten Problem: Eine Stufe! Man muss hier anmerken, dass es vorher bei unserem Termin um Barrierefreiheit ging. Bei diesem Lokal gab es dann aber rasch eine Lösung - der Nebeneingang war nämlich barrierefrei.

Mittlerweile geht es in meinem Hauptberuf ja täglich um Barrierefreiheit - um genauer zu sein um barrierefreies Reisen, barrierefreie Gastronomie, barrierefreie Freizeitangebote und vieles mehr. Da bin natürlich auch ich immer wieder mit Barrierefreiheit konfrontiert - und natürlich auch meine Vorgesetzte. Wenn wir uns zum Beispiel irgendwo besprechen wollen dann tun wir das fast immer in Klagenfurt im Büro, da dieses zum Glück barrierefrei ist.
Wenn wir wohin fahren wollen wird es oft schon schwieriger. Wir müssen checken, wie ich schnellstmöglich hinkomme - mit den Öffis ist das oft nicht möglich. Das heißt dann oft, dass ich auf den E-Rolli verzichte um mit irgendjemanden mitzufahren der meinen Aktivrolli ins Auto bekommt.

Was natürlich auch zum Job zählt, ist die Persönliche Assistenz. Wenn es keine schwergängigen Türen innerhalb eines Büros gibt, bräuchte ich deutlich weniger Assistenz. So muss die Assistenz die ganze Zeit bei mir bleiben - aber mir macht das nichts aus. Es ist immerhin ihr Job und wenn ich arbeite können meine Assistentinnen auch gerne mal was lesen. Wenn ich was brauche, sag ich ihnen eh Bescheid.

Barrierefreier Berufsalltag ist also auch nicht ganz so einfach. Aber ich bin da recht einfach gestrickt: wenn ich schon mal mit Rollstuhl reinkomme ist alles okey. Auf eine barrierefreie Toilette kann ich auch mal verzichten.
Natürlich würde ich gerne überall mit E-Rollstuhl hinkommen, aber das wird wohl noch etwas dauern.


Because I did write about my (not always) accessible daily life last week, I now would like to write about my accessible job.

As you may know I am working since I started going to university. And I also had to work some hours especially for my studies.
When they first asked me to go to an appointment I always asked if it is accessible. They then often have been answering: "You will see it as soon as you are there. If it is not you can not change it and it is also not your fault then." - Well, so I almost always went to appointments without asking anything. However, if I had an appointment with someone who hardly has time I did ask if it is accessible before getting there and then not getting in.

Once I got invited to drink a coffee after an appointment. We wanted to get into the favourite bar of the person. When we got there we were already standing in front of a step at the main-entrance. BUT we did find a solution really easy: the side-entrance has been accessible.

By now I do have a main job which is all about accessibility. That means, that I do have to work with accessibility each day - and so does my boss. If we do have a meeting we usually have it in our office in Klagenfurt because it is barrier-free. 
If we have to drive in any other place we always have to check how I can get there really fast. That often does not work with public transport. That then means that I have to take my wheelchair in which I have to be pushed because then someone with a car can bring me to the appointment.

What is also part of my job is my personal assistance. If an office has no sluggish doors I would need less assistance. If not the assistance has to stay next to me almost all the time during my working hours. However this is no problem because when I do work they can read something or do anything else as long as they are close enough so that they hear me if I need something.

As you can tell it is not so easy to have an accessible & barrier-free job. However I am also that kind of person who is happy if she can get to the appointment. I can wait for an accessible toilet at least for some hours.
However I would love it if everything would be accessible for my electronical wheelchair.

-Laura